Schlagwort-Archiv: Neuengamme

Friedrich Karl B: Verfahren eingestellt

Die >>> Deutsche Welle berichtet: „Der 95-jährige Friedrich Karl B. muss keinen Prozess in Deutschland fürchten. Am 20. Februar dieses Jahres war der ehemalige Wächter in einem Konzentrationslager vom US-Bundesstaat Tennessee nach Frankfurt am Main ausgeliefert worden, nachdem ein US-Gericht ihn für schuldig befunden hatte, ein Holocaust-Täter zu sein.“  Maßgeblich beteiligt an seiner Auslieferung war lt. DW Reimer Möller, der  „Chefhistoriker“ der KZ-Gedenkstätte Neuengamme

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Vortragsvideos der >>> KZ-Gedenkstätte Mauthausen zur Bildungsarbeit mit Jugendlichen

Gedenkfeier für Bergen-Belsen findet online statt. Der NDR berichtet über die Aktion  „Lichter auf Schienen“

Die Gedenkstätte Gardelegen kündigt an, zukünftig mehr Angebote im Internet bereitzustellen.

Online-Programm der KZ-Gedenkstätte Ravensbrück und aller anderen Gedenkstätten in Brandenburg

Süddeutsche Zeitung über „virtuelles Gedenken“ der KZ-Gedenkstätte Neuengamme

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In „normalen Zeiten“ hätte es an dieser Stelle viele Neuigkeiten gegeben: In den KZ-Gedenkstätten und den Arbeitsgemeinschaften unseres Netzwerkes liefen die Vorbereitungen auf die Gedenkveranstaltungen zum 75. Jahrestag der Befreiung auf Hochtouren. Landauf – landab wurden die geplanten Veranstaltungen nun abgesagt. Kreative Lösungen bzw. „Ersatzveranstaltungen“ wird es stattdessen in der „Gedenkstätte Lager Sandbostel“ geben. Dort wird es ein „temporäres Denkmal“ geben, das auf der Webseite und den sozialen Medien der Gedenkstätte veröffentlicht werden soll. In der KZ Gedenkstätte Neuengamme wiederum sollte am 2. Mai der „Ort der Verbundenheit“ eingeweiht werden. Auch dieses Projekt wird in einer Online-Variante entstehen.

Sehenswert das Webprojekt des Dokumentationsarchiv des österreichischen WiderstandesDIE SCHICKSALE EINER STADT:  Opfer und Orte des NS-Regimes in Wien

6. Juni: Tagestour Hamburg + Neuengamme

Die Arbeitsgemeinschaft Neuengamme organisiert in Kooperation mit dem Sachsenhausen-Komitee in der Bundesrepublik Deutschland e.V., dem Deutschen Mauthausen Komitee Ost e.V. sowie der Rosa Luxemburg Stiftung Berlin eine gemeinsame Exkursion.

Samstag, den 06.06.2020 mit zwei Programmpunkten

1) begleiteter Rundgang durch die Gedenkstätte Neuengamme  – thematischer Schwerpunkt: KZ-Neuengamme in der Aufbauphase

2)  alternative Hafenrundfahrt mit Herbert Dirks

Kosten: Für Teilnehmer/innen, die ab Hamburg (Gedenkstätte Neuengamme) teilnehmen: 18 €. Für Teilnehmer/innen aus anderen Städten wird der Beitrag wg. der Anreise etwas höher sein – genaue Informationen dazu bei den örtlichen Komitees. In den Kosten enthalten sind: Rundgang Gedenkstätte Neuengamme, Hafenrundfahrt, Transfer mit dem Reisebus zusammen mit Teilnehmer/innen aus Berlin von Gedenkstätte Neuengamme zum Hafen und ein Lunchpaket.

Die Teilnehmeranzahl ist begrenzt!  Anmeldungen an Uta Kühl, uta.kuehl@ag-neuengamme.de

AG Neuengamme: Kritik an NDR-Sendung

Am 24.11.2019 wurde im NDR eine Sendung zum Gedenken an die Bombardierung der Häftlingsschiffe „Cap Arcona“ und „Thielbeck“ am 3. Mai 1945 ausgestrahlt. Darin hieß es  u.a. dass die Opfer der Bombardierung (Häftlinge aus dem KZ Neuengamme) in der Geschichtsschreibung der DDR “ „… offiziell zu Widerstandskämpfern gemacht wurden“ (im Film bei Minute 2).

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Neuengamme

Arbeitsgemeinschaft Neuengamme e.V.

Die Arbeitsgemeinschaft Neuengamme e.V.  wurde gegründet als die Interessenvertretung deutscher ehemaliger Häftlinge des KZ Neuengamme, ihrer Angehörigen und Hinterbliebenen.
Seit ihrer Gründung 1948 fördert und pflegt sie den Kontakt und Zusammenhalt zwischen den Überlebenden des KZ Neuengamme und sieht sich der solidarischen Unterstützung ehemaliger Widerstandskämpfer/innen und Verfolgten des Nazi-Regimes verpflichtet.
Die Arbeitsgemeinschaft Neuengamme veranstaltet Gedenkfeierlichkeiten, begleitet die Arbeit der KZ-Gedenkstätte Neuengamme und bietet Gedenk- und Ausfahrten zu historischen Orten in und um Hamburg an. Sie veranstaltet Vorträge und Lesungen mit Zeitzeugen, Diskussionen, die sich mit der Geschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager und des Widerstands sowie mit den Biographien ehemaliger Häftlinge befassen und leistet lebendige antifaschistische Erinnerungsarbeit.
Da sich die Arbeitsgemeinschaft Neuengamme der Bekämpfung jeglicher neofaschistischer, rassistischer und antisemitischer Bestrebungen verpflichtet sieht, kooperiert sie mit Initiativen und Einrichtungen, die sich in diesem Sinne gesellschaftlich engagieren.
Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Neuengamme sind nicht mehr nur Angehörige und Hinterbliebene der Häftlinge des KZ Neuengamme und seiner Außenlager. Alle, die die Ziele des Vereins unterstützen und in seinem Sinne für Frieden, Humanität, für die Abwehr jeglicher Versuche der Relativierung der NS-Verbrechen, gegen die Verunglimpfung der von den Nationalsozialisten Verfolgten und Ermordeten einstehen und die aktive Erinnerungsarbeit unterstützen, sollen und können Mitglied der AGN sein.

Text von der Webseite der AG Neuengamme