Schlagwort-Archiv: Griechenland

Nachfolgend Meldungen bis Anfang Juli 2020

Verbrechen der „Wehrmacht“ in Griechenland. Wir zitieren aus einem Rundschreiben des Vereins „Zug der Erinnerung e.V.„: „Zum 1. Juli hat die Bundesrepublik Deutschland die EU-Ratspräsidentschaft übernommen – in einer Phase zunehmender Spannungen zwischen den Verlierern und Profiteuren der wirtschaftspolitischen Dauerkrisen, in denen sich die EU seit über 10 Jahren befindet. Im historischen Unterstrom dieser Spannungen liegt die deutsche Weigerung begraben, endlich für  die Schäden aufzukommen, die Deutschland bei seinem Feldzug durch Europa angerichtet hat, zum Beispiel in Griechenland. Wir erinnern mit neu aufgefundenen Fotos eines Wehrmachtstouristen an die Verantwortung der Tätererben. Hier geht es zu unserer aktualisierten Webseite.“ Zitat Ende

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Schwer vorstellbar, dass in Brauau der Geburtsstadt Hitlers, eine Debatte über den Verbleib des Gedenksteins vor seinem Geburtshaus notwendig ist … wie der >>> STANDARD am 4. Juli 2020 berichtet

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Heinrich Fink, der Ehrenvorsitzende der VVN / BdA, ehem. Rektor der Humboldt-Universität Berlin und PDS-Bundestagsabgeordnete, ist im alter von 85 Jahren gestorben. Hier Nachrufe auf: VVN / BdA   Die Welt    taz

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Wien: Entwurf für Mahnmal für die Opfer der NS-Homosexuellenverfolgung. Am 30. Juni „präsentierte die Stadt Wien den von der Jury ausgewählten Siegerentwurf des britischen Künstlers Marc Quinn für das geplante Mahnmal für die Opfer der NS-Homosexuellenverfolgung. “ Mehr dazu hier >>> auf APA OTS

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 Randale in Stuttgart eine „Bundeskristallnacht“ ? Aus Anlass der öffentlichen Äußerungen des amtierenden Geschäftsführers der Stiftung Sächsische Gedenkstätten Siegfried Reiprich (… er hatte u.a. die Krawalle in Stuttgart mit den Novemberpogromen der Nazis 1938 verglichen) haben die beiden bundesweiten Interessen-Organisationen der Gedenkstätten – das FORUM der Landesarbeitsgemeinschaften der Gedenkstätten und die AG der KZ-Gedenkstätten – zusammen mit der sächsischen LAG „Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus“ in >>> dieser Presseerklärung zu dem Fall Stellung genommen. Die in dem Netzwerk Lagergemeinschaften angeschlossenen Initiativen haben in einem Brief an die Herausgeber der Presseerklärung zum Ausdruck gebracht, dass sie die Forderung nach Rücktritt von Siegfried Reiprich unterstützen. Hier ein Bericht auf >>> Deutschlandfunk Kultur

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Ein unbedingt lesenswerter Beitrag der Stuttgarter Wochenzeitung KONTEXT beginnt mit diesen Worten: „US-Präsident Donald Trump hat seine „Stop Antifa“-Kampagne jüngst mit einem roten Winkel unterlegt, dem Symbol, mit dem die Nationalsozialisten in Konzentrationslagern politische Gefangene markierten. Wir fragen: Geht’s noch? Und zeigen Gesichter derer, die das rote Dreieck tragen mussten und in ihrem Leben unermessliches Leid erfahren haben.“

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Die deutsche Erinnerungskultur eine große Lüge? Deutliche Worte des Rechtsextremismusforschers Samuel Salzborn, der in der >>> FAZ vom 23.06.2020 meint, dass der „Glaube an eine tatsächliche Aufarbeitung der NS-Vergangenheit nicht weniger als die größte Lüge der Bundesrepublik“ und die Entnazifizierung der Gesellschaft allein „gute Absicht“ geblieben seien.

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Wie und mit welchen Methoden jungen Menschen von den Verbrechen der Nazis „erzählen“? Diese Frage steht ganz oben auf unserer Tagesordnung … von dem neuen Instagram-Kanal „eva.stories“ berichtet die >>> taz 

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Erinnerungskultur … das Thema hat derzeit Hochkonjunktur und das glücklicherweise nicht nur in Bezug zur Nazizeit, sondern auch zur Kolonialzeit, in die so gut wie alle westeuropäschen Nationen auf blutige Weise verstrickt sind. . Über ein Beispiel aus der Schweiz hier  auf >>> Das Lamm

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Tour des Erinnerns ... eine interessante und sehr zeitgemäße Methode der Erinnerungskultur: Per Fahrrad . Mehr dazu hier >>> im Schwarzwälder Boten vom 19.6.2020

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Die Ermordung George Floyd ’s durch einen weißen Polizisten in Minneapolis  hat eine weltweite Diskussion über Erinnerungskultur ausgelöst – eine Diskussion (… nebst entsprechenden Handlungen wie „Denkmalsstürzen„), die längst überfällig war. Eine Diskussion auch, die auf den Kern des Themas zielt: Nämlich wozu braucht es Erinnerungskultur und welche Formen und Methoden von Erinnerungskultur sind in welcher Weise wirksam? Jonas Anderson stellt in der ZEIT die Frage, ob das gewaltsame Stürzen von Denkmälern „ein Schritt in der Erinnerungskultur oder barbarische Bilderstürmerei“ ist.

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Erinnerungskultur von unten …ein hochinteressanter Bericht über Lokalgeschichtsschreibung zur NS-Zeit im südbadischen Waldkirch … hier in der >>> Wochenzeitung KONTEXT 

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Initiative zur Erinnerung an NS-Opfer in Osteuropa: Aus der Jüdischen Allgemeinen vom 9. Juni 2020:  „Union und SPD wollen sich im Bundestag für ein Dokumentationszentrum zur Erinnerung an bislang nicht berücksichtigte europäische Opfer der Nationalsozialisten einsetzen.“

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Wie wirkt Erinnerungskultur? An der Holocaust-Stätte Babyn Yar in der Ukraine startet ein umstrittenes Projekt, bei dem die Besucher/innen der Gedenkstätte in einer Virtual-Reality-Zone die Geschehnisse „nachfühlen“ können … wie die Berliner Zeitung berichtet.

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Die Pestbeulen Europas. Online-Ausstellung mit Werken des Malers, Grafikers und Verlegers Harald Pickert (1901 – 1983) im NS-Dokumentationszentrum München . Die Ausstellung wird am Samstag 30. Mai 2020 um 18.00 Uhr online eröffnet. Mehr dazu >>>hier auf Webseite zur Ausstellung

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Manolis Glezos ist gestorben. Er war einer von den beiden mutigen Männern, die im April 1941 die Hakenkreuzfahne von der Akropolis in Athen herabrissen. Mehr über ihn in >>> diesem Video. Erfahren haben wir von seinem Tod durch den >>> Newsletter der Internationalen Föderation der Widerstandskämpfer

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In der Medizinischen Fakultät der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg soll eine Gedenkstätte an die Erlanger Heil- und Pflegeanstalt (HuPflA), einem „Ort von NS-Medizinverbrechen“ entstehen … berichten >>> radio nordbayern  und der >>> Bayrische Rundfunk

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Was bedeutet Erinnern in der deutschen Migrationsgesellschaft und wie verändert auch Migration die deutsche Erinnerungskultur? Dieser Frage geht ein kurzes >>> Video der Bundeszentrale für politische Bildung nach.

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KZ Belsen wird niedergebrannt … eines von vielen Themen einer Ausstellung, die u.a. im Verlagsgebäude der >>> Berliner Zeitung zu sehen ist.

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Gedenken an Opfer des deutschen Vernichtungskriegs: Auch 75 Jahren nach Ende des Zweiten Weltkriegs fehle in der Mitte Berlins ein „Ort der Dokumentation deutscher Besatzungsherrschaft in ganz Europa und des Gedenkens an die Opfer des deutschen Vernichtungskriegs insbesondere in Polen und der Sowjetunion„, heißt es in einem Schreiben von Aleida Assmann , Heinrich August Winkler und Martin Aust. Sehr interessante, bemerkenswerte Initiative. Mehr dazu hier >>> auf domradio.de

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Wie junge Leute über die BEFREIUNG denken Interessante Beiträge dazu auf >>>Jalta – Positionen zur jüdischen Gegenwart

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Wie die Erinnerung an den Holocaust wach halten, wenn bald kein Zeitzeuge mehr lebt?  Ein interessanter Diskussionsbeitrag zur Zukunft der Erinnerungskultur auf >>> fluter

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Erinnerungskultur in den Niederlanden  … ein  >>> Blick über die Grenze zu unseren Nachbarn

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Hemmschwelle gesunken: Von 2018 auf 2019: Antisemitische Straftaten um 13 Prozent gestiegen … berichtet >>> domradio köln am 10.5.2020

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Geschichtsbewußtsein in Westeuropa seit den 1980ern … lesenswerter Beitrag im >>> FREITAG

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Zu der Frage, ob der 8. Mai ein Feiertag werden soll, hier >>> ein nachdenklicher Einwurf des Historikers Bjoern Weigel . Auch der >>> Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierungunterstützt die Forderung, dass der 8. Mai ein bundesweiter Feiertag werden soll.

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Frankreich: Cécile ROL-TANGUY, Repräsentantin der Resistance und „maßgeblich an der Befreiung von Paris beteiligt“, >>> starb im Alter von 101 Jahren>>> meldet das ZDF

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Österreich: Staatspräsident würdigt Wehrmachtsdeserteur. Gut so, Herr Präsident !!!

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Wie Schulen in Bremen und Niedersachsen den Zweiten Weltkrieg behandeln … ist hier >>> im Weser-Kurier vom 6.5.2020 nachzulesen.

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Hat die Gesellschaft die Konsequenzen aus der NS-Zeit gezogen? Josef Schuster, der Präsident des Zentralrats der Juden bezweifelt es … hier >>> in der Jüdischen Allgemeinen. Man muss befürchten, dass er Recht hat, denn diese Zahlen über antisemitische Vorfälle in Deutschland sind erschreckend.

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Die Nazis, das waren wir. Ein junger ZEIT-Journalist über seine Familiengeschichte. Er fragt sich: „Wie umgehen mit dem deutschen Erbe, wenn alle Zeugen tot sind?

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TV-Tipp 5.Mai 2020: ARD-alpha – 21.00 Uhr  Todeszug in die Freiheit Der Film erzählt die einzigartige Geschichte eines KZ-Transports in den letzten Kriegstagen im Frühjahr 1945 vom KZ-Außenlager Leitmeritz, dem größten Außenlager des KZ Flossenbürg, in Richtung des KZ Mauthausen, dem größten deutschen Konzentrationslager der Nationalsozialisten auf dem Gebiet Österreichs. Unter deutscher Besatzung lief die Route für den Transport durch das damalige Protektorat Böhmen und Mähren. Mehr dazu hier>>> beim Bayrischen Rundfunk

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Halbmond überm Reichstag: Ein sehr interessanter Beitrag des FREITAG über muslimische Soldaten in den Truppen der Allierten im 2. Weltkrieg . Am Ende des Artikels weitere wichtige Quellen zu dem Thema

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„Pünktlich“ zum 1. Mai sind in der LAIKA-Edition und herausgegeben von den Kindern des Widerstands, Hamburg zwei biographische Bücher erschienen: >>> Katharina Jakob: Widerstand war mir nicht in die Wiege gelegt sowie von >>> Ruth Stender: Gertigstr. 56 – die Geschichte dreier Brüder im Widerstand. Ebenfalls ganz neu online: Die Webseite der Kinder des Widerstands, Hamburg

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Gedenken an die Opfer der „Cap Arcona„: Die Häftlinge, die am 3. Mai 1945 dem Angriff der Bomber der Royal Air Force in der Lübecker Bucht vor Neustadt zum Opfer fielen, kamen aus dem >>> KZ Neuengamme.  Das Gedenken an dieses Katastrophe, bei der britische Piloten – ohne es zu wissen – zu Vollstreckern des Mordbefehls Heinrich Himmlers wurden, kam jahrzehntelang nur sehr schleppend voran – erst in den letzten Jahren hat sich das geändert. Wilhelm Lange, dem früheren Archivar der Stadt Neustadt und heutigen Leiter des Cap Arcona-Museums, kann für sein jahrzehntelanges, unermüdliches Engagement nicht genug gedankt werden!!

Artikel in der Bergedorfer Zeitung  vom 2. Mai 2020, in der taz  vom 1. Mai 2020  und in der WELT vom 30.3.2020

Sendung im Deutschlandfunk Kultur zum Untergang der „Cap Arcona“ vor Neustadt / Holstein

Multimediapräsentation des Kinder- und Jugendnetzwerkes Neustadt … gefördert vom Bundesprogramm „Demokratie leben“.

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Wie viele andere Gedenkveranstaltungen musste in diesem Jahr auch die Veranstaltung auf dem KZ-Friedhof Schömberg ausfallen, wie der >>> Schwarzwälder Bote berichtet.. Stattdessen können wir aber die Webseite der Initiative Eckerwald e.V. besuchen und die Augsburger Allgemeine berichtet über den Gedankakt auf der Gedenkakt auf der Europäischen Holocaustgedenkstätte.

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Kriegsende in der „Hauptstadt der Bewegung“ Video des NS-Dokumentationszentrums München >>> hier auf YouTube

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Viele Referenten in den KZ Gedenkstätten arbeiten freiberuflich auf Honorarbasis … und verlieren in der Corona-Krise ihr Einkommen. Das „Max-Mannheimer-Studienzentrum“ (Dachau) appelliert an die politischen Entscheider/innen, über die Pandemie den Holocaust nicht zu vergessen.

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Die größte Lüge der Bundesrepublik: Ein hartes, aber begründetes Urteil über die deutsche Erinnerungskultur – nachzulesen hier im >>> Berliner Tagesspiegel. Dazu ein Kommentar im >>> Neuen Deutschland

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Multimediale Erinnerungskultur: Ein animierter Kurzfilm über einen mutigen Demokraten in den letzten Kriegstagen von Landshut

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Mahnmale funktionieren nur, wenn sie eine Debatte auslösen. Ein wichtiger Denkanstoß und eine Doktorarbeit über Mahnmale – ein „Nebenthema“ der Erinnerungskultur – mehr dazu hier >>> in der Westdeutschen Zeitung vom 21.4.2020

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Berichte in kirchlichen Medien: Das >>> evangelische Sonntagsblatt schreibt über das Schicksal des 15-jährigen Häftlings Jakub Szabmacher im KZ Flossenbürg und die >>> Kirchenzeitung im Bistum Hildesheim über das DP Lager Bergen-Belsen

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Pfarrerin Barbara Schlenker ist in Rage: Gemeint ist die Inschrift auf einem Gedenkstein:  „Todesmarsch – Den Opfern der Gewaltherrschaft“. Welche „Gewaltherrschaft … welcher Todesmarsch?“ Ein Beispiel, wie Erinnerungskultur  besser „gemacht“ werden könnte. Recht hat sie – mehr dazu hier >>> in der Märkischen Oderzeitung

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Im Bundeshaushalt werden 1,5 Millionen € für die Aufarbeitung des Schicksals der als sog. „Asoziale“ und „Berufsverbrecher“ Verfolgten einstellt. Dieses Thema betrifft besonders auch die KZ-Gedenkstätte Flossenbürg. Dazu berichtet das bayrische Wochenblatt. Eine sehr dürftige Meldung dazu auf dem offiziellen Berliner Hauptstadtportal

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„Die Welt“ am 21.4.2020 über Volkhard Knigge, den Leiter der KZ-Gedenkstätte Buchenwald

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Radio Berlin-Brandenburg berichtete über die Gedenkveranstaltungen zur Befreiung der Konzentrationslager Sachsenhausen und Ravensbrück. Zu sehen hier >>> in der ARD Mediathek bis zum 20. Mai (… vielleicht auch länger ). Der Ökumenische Gottesdienst zum 75. Jahrestag der Befreiung des KZ Sachsenhausen ist ebenfalls >>> in der ARD-Mediathek zu sehen

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Eine lesenswerte Reportage in der taz über eine Wanderung über die „Partisanenfade“ in der Reggio Emilia zwischen Bologna und Mailand

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Zur Befreiung „und / oder“ Selbstbefreiung des KZ Buchenwald ein aufschlussreicher Artikel in der jungen welt vom 11.04.2020

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1948 in Bergen-Belsen geboren. Die Jüdische Allgemeine über die Fotografin Deborah Morag

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Radio-Feature des Bayrischen Rundfunks erzählt die Geschichte der KZ-Gedenkstätte Dachau

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Ein Ort der Täter und Opfer SS-Erinnerungs- und Gedenkstätte in Büren-Wewelsburg besteht seit zehn Jahren …das Westfalen-Blatt erinnert

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Lebendiges Erinnern in der Krise“ … STEPHAN LEHNSTAEDT, Professor für Holocaust-Studien am Touro College Berlin, im Berliner TAGESSPIEGEL vom 14.4.2020

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Sklavenhändler oder Buchenwald-Überlebender? Streit um einen Straßennamen in Erfurt >>> taz vom 11.4.2020

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Nach der Befreiung von Buchenwald versuchte erst die DDR und dann die BRD dessen Geschichte zu instrumentalisieren. Davon profitiert die AfD. … so die These eines Artikels in der taz vom 11.4.2020

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«Haus aus Stein». Die türkische Journalistin Aslı Erdoğan verarbeitet ihre Eindrücke von einem Besuch in der KZ-Gedenkstätte Buchenwald in Romanform. Hier >>> zu der ausführlichen Rezension auf literaturkritik.de

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Presseinformationen der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten: Gedenkstättenstiftung lädt zu einem Online-Programm anlässlich des 75. Jahrestages der Befreiung der Konzentrationslager ein

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Deutschlandfunk Kultur über die Arbeit der Gedenkstätten

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Der Bayrische Rundfunk erinnert an die Ermordung Dietrich Bonhoeffers in im KZ Flossenbürg vor 75 Jahren und der STERN schreibt über die ausgefallene Gedenkveranstaltung im KZ Buchenwald.

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Das Schweigen der Väter brechen die Kinder und Enkel.“ In dem Film „Nachlass“ des Dokumentarfilmers Christoph Hübner sprechen „Kinder und Enkel von NS-Tätern, Wehrmachtsangehörigen und Holocaust-Überlebenden“ darüber, „wie Unausgesprochenes, Schuldgefühle und Traumata die Beziehungen zu ihren Vätern und Großvätern geprägt haben und wie befreiend die Auseinandersetzung mit diesem Vermächtnis für sie ist.“ Der Film ist im Februar und März wieder in einigen Programmkinos zu sehen. Die Beobachtung der Webseite für künftige Termine lohnt sich …

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„Hitlers letzte Rache“ großer Artikel auf t-online ... bemerkenswert!!

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Zwei bemerkenswerte Artikel in der FAZ im Januar 2020:

Wie ein Franzose schon 1946 das KZ-System erfasste FAZ v. 26.1.2020

Die Entschlossenen vom Sonderkommando … über das sog. „Sonderkommando “ in Auschwitz – FAZ v. 24.1.2020

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US-Gericht ordnet Abschiebung eines ehem. Neuengamme-Wächters an … das berichtet der SPIEGEL am 5.3.2020

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KZ-Gedenkstätte in Frankfurt scheitert an Grundstückbesitzern Frankfurter Rundschau vom 4.3.2020

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KZ-Insassen als „Landplage“ Über die „Schwierigkeiten“ der Justiz in Österreich, ehem. KZHäftlinge vor rechtsradikaler Diffamierung zu schützen

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Anerkennung ALLER NS-Opfergruppen?!  „Niemand saß zu Recht in einem Konzentrationslager. Was sich wie eine demokratische, antifaschistische Selbstverständlichkeit liest, ist es in den aktuellen bundesdeutschen Verhältnissen leider nicht.“ … schreiben u.a. die taz und der Berliner Tagesspiegel am 13.2.2020 zu der Diskussion im Bundestag. Hier der Antrag von CDU/CSU und SPD, der vom Bundestag beschlossen wurde. Die Fraktion der Linken hat dem Antrag der Koalition zugestimmt, obwohl ihr eigener Antrag  die Bundesregierung aufgefordert hätte, hinsichtlich möglicher Entschädigungen „… sofort konkret tätig zu werden.“  Hier >>> zur Rede von Petra Pau, Fraktion der Linken, im Bundestag

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Angriff auf die Erinnerungskultur: Der Leiter der KZ Gedenkstätte Bergen-Belsen in der Süddeutschen Zeitung über Erfahrungen mit rechtsradikalen Besucher/innen

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Das Bildungswerk Stanislaw Hantz e.V. g erhielt aus einem privaten Nachlass 362 Fotos des Kommandanten des ehem. KZ Sobibor. Mehr dazu hier >>> beim ORF

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Ab 30. Januar 2020 im Kino: https://www.ein-verborgenes-leben.de .  Eine wahre Geschichte über den österreichischen Bergbauern Franz Jägerstätter, der sich sich standhaft weigerte, für die Wehrmacht zu kämpfen. Selbst im Angesicht der drohenden Hinrichtung bleibt er bis zuletzt davon überzeugt, seinem Gewissen folgen zu müssen.

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Nachfahren von Nazi-Opfern bleiben Bittsteller... so die Überschrift einesArtikels auf Spiegel online. Was war passiert: „Ausgerechnet in der Auschwitz-Gedenkwoche: Union und SPD blockieren ein Gesetz, das Nachfahren der in der NS-Zeit ausgebürgerten Juden die deutsche Staatsangehörigkeit zurückgeben würde.“

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„Wer erklärt der Jugend den Holocaust?“ Geschichtslehrer sprechen über die Bedeutung des Holocaust im Geschichtsunterricht

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27. Januar St. Petersburg gedachte einer Million Toten, die bei der Blockade der Stadt durch die deutsche Wehrmacht starben.

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Nur ein kurzer Moment, um das Grauen zu erfassen – Reportage in der FAZ vom 25.1.2020 zur Befreiung von Auschwitz:

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Asoziale“ und „Berufsverbrecher“ werden bislang nicht offiziell als Opfer des Nationalsozialismus anerkannt. Das soll sich ändern. … schreibt die taz am 22.1.2020

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Bayrische Landesregierung beschließt „Gesamtkonzept zur Erinnerungsarbeit“ berichtet die Schwäbische Zeitung am 22.1.2020

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Erinnerungskultur mit und für Jugendliche in den Gedenkstätten im Norden >>> NDR 20.01.2020

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Die Süddeutsche Zeitung vom 5.11.2019 über den Film „Die Stille schreit“ von Josef Pröll, Dokumentarfilmer, Sohn von Widerstandskämpfern und Mitglied der der Lagergemeinschaft Dachau

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Filmemacher Max Kronawitter plant Dokumentarfilm zum 75. Jahrestags des Todesmarsches, der im April 1945 in Dachau seinen Anfang nahm … berichtet die Süddeutsche Zeitung am 12.1.2020

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Besucherrekord im NS-Dokumentationszentrum München Süddeutsche Zeitung vom 2.1.2020

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Die Süddeutsche Zeitung vom 5.11.2019 über den Film „Die Stille schreit“ von Josef Pröll, Dokumentarfilmer, Sohn von Widerstandskämpfern und Mitglied der der Lagergemeinschaft Dachau

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Veranstaltung mit Nachfahren von NS-Tätern sorgt für Irritationen Süddeutsche Zeitung vom 2.8.2019.  Dazu eine persönliche Stellungnahme von Josef Pröll, dessen Onkel und Großvater im KZ Dachau ermordet wurden.

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Besucherrekord in KZ-Gedenkstättenfocus vom 8.6.2019