Schlagwort-Archiv: Dachau

1980: Hungerstreik von Sinti + Roma in Dachau

2. August: Anlässlich des heutigen europäischen Holocaust-Gedenktages für die ermordeten Sinti und Roma ein Rückblick auf ein Ereignis, das  ganz wesentlich dazu beigetragen hat, dass die Sinti & Roma überhaupt erst als „Opfergruppe“ der NS-Verbrechen in das Bewusstsein der deutschen Öffentlichkeit gelangt sind: 1980: Hungerstreik von Sinti + Roma in Dachau weiterlesen

Online-Gedenken_13

Virtueller Rundgang durch das KZ Dachau >>> hier beim >>> Bayrischen Rundfunk

Die >>> Süddeutsche Zeitung über den Todesmarsch des KZ Dachau

>>> Virtuelle Gedenkveranstaltung in der Gedenkstätte Mühldorfer Hart (Außenlager von Dachau). Lesenswert auf dieser Webseite die kleine Geschichte über „Die letzte Jüdin“ … unfassbar, was Nazi-Opfern noch in den 50er Jahren passieren konnte !!!!

Virtuelles Gedenken in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme … Achtung >>> dieser Link wird erst am 3. Mai  freigeschaltet

Befreiung von Bergen-Belsen, Buchenwald, Dachau, Flossenbürg

Die Befreiung von Bergen-Belsen, Buchenwald, Dachau und Flossenbürg in den Medien am 11. April 2020:  Bergen-Belsen– im WESERKURIER. Buchenwald im NDR und im Deutschlandfunk.…, Dachau in der Süddeutschen Zeitung, Flossenbürg in der Freien Presse. Der Bayrische Rundfunk erinnert an den Todesmarsch des zum Lager Flossenbürg gehörenden Außenlagers Helmbrecht

Heute vor 40 Jahren …

Karfreitag, 4. April 1980: In der KZ-Gedenkstätte Dachau machten Vertreter/innen von Sinti und Roma mit einem Hungerstreik darauf aufmerksam, dass der NS-Völkermord an den Sinti und Roma noch immer nicht „anerkannt“ worden war. Dieser Tag war ein Wendepunkt in der öffentlichen Wahrnehmung der Sinti und Roma durch die deutsche Öffentlichkeit. Ein Artikel in der Süddeutschen Zeitung erinnert. Oder hier >>> die taz. Shoa ist „eingebürgerte“ Begriff für den Völkermord an den Juden – Porajmos ist der Begriff, der den Völkermord an den Sinti und Roma kennzeichnet.

Dachau

Lagergemeinschaft Dachau e.V.

Die Lagergemeinschaft Dachau wurde 1946 von ehemaligen Häftlingen gegründet. Die meisten von ihnen waren politische Gefangene.
Von Anfang an arbeitete die Lagergemeinschaft eng zusammen mit dem Internationalen Dachaukomitee (Comité International de Dachau / CID), in dem viele Nationen vertreten sind.
Mit dem Internationalen Dachau Komitee hat sich die Lagergemeinschaft dafür eingesetzt, dass eine würdige Gedenkstätte entstanden ist, die 1965 eröffnet werden konnte. Maßgebliche politische Kräfte hatten in den 1950er Jahren das Gelände einebnen wollen, um die unbequeme Erinnerung auszulöschen.
Bis heute besuchen noch Überlebende aus aller Welt und ihre Angehörigen die KZ-Gedenkstätte Dachau; sie ist eine der meistbesuchten Gedenkstätten Deutschlands. Heute gehören der Lagergemeinschaft Dachau KZ-Überlebende, deren Angehörige und Mitglieder an, die sich aus vielfältigen Gründen mit der Idee des Antifaschismus verbunden fühlen.
Mit der KZ-Gedenkstätte Dachau arbeitet die Lagergemeinschaft eng zusammen.

Mehr zur Entstehung der Lagergemeinschaft Dachau >>> hier

Text von der Webseite der Lagergemeinschaft Dachau