Kategorie-Archiv: Medien

Opfer beim Namen nennen, aber auch Täter

Die Kliniken des Bezirks Oberbayern stellen sich ihrer Vergangenheit. Bis heute sind 3570 Namen von Patienten bekannt, die „durch Verhungern, Vernachlässigung oder Medikamentengabe ums Leben kamen oder die von hier aus zur Tötung deportiert wurden.“  … berichtet der >>> merkur am 14.5.2021

Was auch hier wieder auffällt ist die Wortwahl: “ … ums Leben kamen … zur Tötung deportiert“. Scheut man sich immer noch, einfach zu sagen, dass die Menschen ermordet wurden ???

Memorytainment ???

Memorytainment ??? … an dieses Wort werden wir uns wohl „gewöhnen“ müssen. Der >>> Bayerische Rundfunk fragt: „Wie hat Anne Frank im Hinterhaus gelebt? Mit 3-D-Brillen und einer Virtual-Reality-App gibt es für Gedenkstätten ganz neue Möglichkeiten, Besuchern zu zeigen, was längst vergangen ist. Doch wie weit darf die Rekonstruktion gehen?

Trude Simonsohn wurde 100

Trude Simonsohn hat das Getto Theresienstadt und das Vernichtungslager Auschwitz überlebt … und wurde vor einigen Wochen 100 Jahre alt, wie das >>> redaktionsnetzwerk deutschland berichtet. Eine bemerkenswerte Persönlichkeit!!!

100 Jahre alt ist auch ein ehem. Wachmann des KZ Sachsenhausen, dem Beihilfe zum Mord in 3518 Fällen vorgeworfen wird. Ob er überhaupt noch vernehmungsfähig ist, wird derzeit geprüft … berichtet >>> RTL

8. Mai: Gedenktag oder Feiertag?

Sollte man im Zusammenhang mit dem 8. Mai den Begriff „Befreiung“ verwenden? Klar – keine Frage.  Dazu gibt es aber auch andere, nachdenkliche Meinungen, wie man hier im >>> Weser-Kurier vom 8. Mai 2021 nachlesen kann.

Bei der Gelegenheit erfahren wir auch dies zum Status des Gedenktages 8. Mai in Bremen: „Im kleinsten Bundesland dürfen sich Arbeitnehmende unbezahlt freinehmen, um Gedenkveranstaltungen zu besuchen. „