Kategorie-Archiv: Medien

Von der Brutalität des Bösen

Pressemitteilung der Landeszentrale für politische Bildung in Bremen:

„Von Bremen nach Babyn Jar zog das Bremer Polizeibataillon 303 vor 80 Jahren. Mithilfe von Aussagen, Bildern und Dokumenten zeigt Karl Schneider bei seinem Vortrag am 13. Oktober in der Zentralbibliothek auf, wie die Bremer Polizeieinheit mordend durch die Ukraine zog und auch am größten Einzelmassaker gegen die Juden im Zweiten Weltkrieg beteiligt war: Von der Brutalität des Bösen weiterlesen

„Gräberklau“ in Grömitz

Gräberklau“ nennt der Autor >>> Rainer Trampert das, was in der Ostseegemeinde Grömitz mit dem Grab von über 100 Opfern der Cap Arcona geschehen ist …

Ein trauriges Beispiel für die immer noch nicht überwundene „Unfähigkeit zu trauern“

"Die Unfähigkeit zu trauern" war der Titel des Buches von Alexander und Margarete Mitscherlich aus dem Jahre 1967 https://www.psychosozial-verlag.de/cms/nachrichtenleser/items/die-unfaehigkeit-zu-trauern.html

Die Schuld der „Chefsekretärin“

„Chefsekretärin“ in einem KZ der Nazis ... kein ganz „alltäglicher Job“ für eine Sekretärin. Hat sie während bzw. durch ihre (Mit-) Arbeit in der Tötungsmaschinerie Schuld auf sich geladen … Schuld, die heute noch strafrechtlich zu würdigen ist?

Diese Frage hat über den konkreten Einzelfall hinaus sicherlich auch  ganz grundsätzliche Bedeutung. Über den Prozess gegen die „Chefsekretärin“ des KZ Stutthof berichtet die
>>> taz am 26.9.2021

Köln: „Kinder des Widerstands“ veröffentlicht

Die einen nennen sich „Kinder des Widerstands“ (ohne ein „e“ zwischen d und s) und die anderen nennen sich „Kinder des Widerstandes“ (mit einem „e“ zwischen d und s). Beide eint das gleiche Anliegen – nur dass die ohne „e“ ihren Wirkungskreis auf Hamburg beschränken und die anderen in NRW aktiv sind.
Besuchen sollte man beide Webseiten:
https://kinder-des-widerstands.de/
https://kinder-des-widerstandes.de/
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Ein Europäisches Holocaust-Museum?

Brauchen wir das?? Auf diese Frage wird es viele Antworten geben, aber es lohnt sich wohl, darüber nachzudenken. Angestoßen hat diese Diskussion der frühere Bundesbildungsminister Rüttgers  lt. einer Meldung von >>> deutschlandradio. Der CDU-Politiker und ehem. Ministerpräsident von NRW, (der auch Kuratoriumsvorsitzender des Vereins „1.700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ ist), betonte: „Die Frage nach den Zukunftsperspektiven der Erinnerungskultur sei relevant, weil Shoa-Überlebende nicht mehr lange als Zeitzeugen zur Verfügung stünden.“
Shoa-Überlebende … wir möchten Herrn Rüttgers gerne daran erinnern, dass auch (ca. 500.000) Roma und Sinti zu den >>> Opfern der Nazis gehörten – und die werden bei solchen Vorschlägen und Diskussionen leider immer noch nicht „mitgedacht“ !!
Es wird Zeit, dass sich das ändert …
S. dazu >>> das Romanes-Wort Porajmos sowie: Der 2. August als Europäischer Holocaust-Gedenktag für die Roma auf der >>> Seite der EU

Unbehagen an der Erinnerungskultur?

Die „Singularität“ des Holocaust … oder: War der Holocaust ein „singuläres“ Ereignis oder gibt es noch andere „Menschheitsverbrechen„, die in einer pluralen Gesellschaft wie der unseren in den Themenkanon der Erinnerungskultur gehören?
Auf den ersten Blick mutet diese Fragestellung reichlich „akademisch“ an, trotzdem lohnt es, sie zu verfolgen. Deshalb verlinken wir an dieser Stelle erstmals auf ein Interview mit dem Historiker Per Leo, dessen buch diese Diskussion mit angestoßen hat … hier im >>> Freitag