Kategorie-Archiv: Aktuelles

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Auf der Webseite der KZ-Gedenkstätte Mauthausen heißt es: „Frühling ist traditionell die besucherstärkste Zeit in der KZ-Gedenkstätte, besonders was Schulklassen betrifft. Weil diese Exkursionen derzeit ausfallen, will man den jungen Menschen die Möglichkeit geben, sich virtuell mit dem Thema auseinanderzusetzen.Mehr dazu hier >>> beim ORF

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In „normalen Zeiten“ hätte es an dieser Stelle viele Neuigkeiten gegeben: In den KZ-Gedenkstätten und den Arbeitsgemeinschaften unseres Netzwerkes liefen die Vorbereitungen auf die Gedenkveranstaltungen zum 75. Jahrestag der Befreiung auf Hochtouren. Landauf – landab wurden die geplanten Veranstaltungen nun abgesagt. Kreative Lösungen bzw. „Ersatzveranstaltungen“ wird es stattdessen in der „Gedenkstätte Lager Sandbostel“ geben. Dort wird es ein „temporäres Denkmal“ geben, das auf der Webseite und den sozialen Medien der Gedenkstätte veröffentlicht werden soll. In der KZ Gedenkstätte Neuengamme wiederum sollte am 2. Mai der „Ort der Verbundenheit“ eingeweiht werden. Auch dieses Projekt wird in einer Online-Variante entstehen.

Sehenswert das Webprojekt des Dokumentationsarchiv des österreichischen WiderstandesDIE SCHICKSALE EINER STADT:  Opfer und Orte des NS-Regimes in Wien

Selma Grünewald alias Nora Norelli

Gerade in Zeiten wie diesen ist es doch ein „Segen“, dass wir das Internet haben und miteinander kommunizieren können!!

Ein „Segen“ ist es auch, dass es das „Arolsen Archives“ gibt, das unermüdlich „vergessene Schicksale“ von NS-Opfern erforscht und publiziert. Darauf werden wir an dieser Stelle immer wieder verlinken. Heute geht es „Selma Grünewald . Unter dem Namen Nora Norelli trat sie vor 1933 öffentlich auf und machte auf die Gefahren durch illegale Abtreibungen aufmerksam.“ Lest die Geschichte dazu hier >>> in den Arolsen Archives

Veranstaltungen zur Befreiung wg. Corona abgesagt

Die Ausbreitung des Corina-Virus erfolgt zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt … nämlich mitten hinein in die Vorbereitungen zu den Gedenkveranstaltungen Anfang Mai.

Die geplanten Veranstaltungen werden weitgehend abgesagt (d.h. verschoben) und/oder nur in einem sehr reduzierten Rahmen durchgeführt.  Absagen in Buchenwald und Mittelbau-Dora ::: Absage in Ravensbrück ::: Absage in Sachsenhausen (lediglich die Gedenkveranstaltung am 17. April in der Gedenkstätte „Todesmarsch im Belower Wald“ kann voraussichtlich stattfinden) ::: Absage in Dachau ::: Absage in Bergen-Belsen ::: reduziertes Programm in Neuengamme ::: weitgehende Schließung des Publikumsverkehrs bis zum 3. April in Mauthausen

Man wird davon ausgehen können, dass die ausgefallenen Veranstaltungen in spätestens einem Jahr stattfinden werden. Wir empfehlen daher, sich in den kommenden Wochen tagesaktuell auf den Webseiten der Gedenkstätten zu informieren.  Hier finden sich die Links zu den Webseiten der Gedenkstätten .

Der 8. Mai muss Feiertag werden

»Der 8. Mai muss ein Feiertag werden. Ein Tag, an dem die Befreiung der Menschheit vom NS-Regime gefeiert werden kann«, schrieb Esther Bejarano, Vorsitzende des Auschwitz-Komitees in Deutschland, Überlebende von Auschwitz und Ravensbrück, in einem Offenen Brief zum 27. Januar 2020, dem 75. Jahrestag der Befreiung des KZ Auschwitz durch die Rote Armee an Bundespräsident Steinmeier, Bundeskanzlerin Merkel und »alle, die wollen, dass Auschwitz nie wieder sei«. Hier >>> mehr zu der Initiative „Der 8. Mai muss Feiertag werden“.

6. Juni: Tagestour Hamburg + Neuengamme

Die Arbeitsgemeinschaft Neuengamme organisiert in Kooperation mit dem Sachsenhausen-Komitee in der Bundesrepublik Deutschland e.V., dem Deutschen Mauthausen Komitee Ost e.V. sowie der Rosa Luxemburg Stiftung Berlin eine gemeinsame Exkursion.

Samstag, den 06.06.2020 mit zwei Programmpunkten

1) begleiteter Rundgang durch die Gedenkstätte Neuengamme  – thematischer Schwerpunkt: KZ-Neuengamme in der Aufbauphase

2)  alternative Hafenrundfahrt mit Herbert Dirks

Kosten: Für Teilnehmer/innen, die ab Hamburg (Gedenkstätte Neuengamme) teilnehmen: 18 €. Für Teilnehmer/innen aus anderen Städten wird der Beitrag wg. der Anreise etwas höher sein – genaue Informationen dazu bei den örtlichen Komitees. In den Kosten enthalten sind: Rundgang Gedenkstätte Neuengamme, Hafenrundfahrt, Transfer mit dem Reisebus zusammen mit Teilnehmer/innen aus Berlin von Gedenkstätte Neuengamme zum Hafen und ein Lunchpaket.

Die Teilnehmeranzahl ist begrenzt!  Anmeldungen an Uta Kühl, uta.kuehl@ag-neuengamme.de